• Auf dem Uferweg bei Cully

    Auf dem Uferweg bei Cully. Vignetta: Sabine Joss

  • La Paudèze im Bois de la Chenaula

    La Paudèze im Bois de la Chenaula. Vignetta: Sabine Joss

  • Im Bois de la Chenaula

    Im Bois de la Chenaula. Vignetta: Sabine Joss

  • Die Wanderung durch die Reben verläuft fast durchgehend auf Hartbelag.

    Die Wanderung durch die Reben verläuft fast durchgehend auf Hartbelag.. Vignetta: Sabine Joss

  • Aussicht auf die Walliser und die Savoyer Alpen

    Aussicht auf die Walliser und die Savoyer Alpen. Vignetta: Sabine Joss

  • Je nach Rebsorte verfärben sich die Blätter unterschiedlich.

    Je nach Rebsorte verfärben sich die Blätter unterschiedlich.. Vignetta: Sabine Joss

  • Aussicht über den Genfersee Richtung Jurahöhen.

    Aussicht über den Genfersee Richtung Jurahöhen.. Vignetta: Sabine Joss

    Pully, Chenaulaz — Cully • VD

    Inspirierende Weite am Genfersee

    Im Roman «Lieblingstochter» von Sarah Jollien-Fardel spielt die Region um Lausanne eine wichtige Rolle. Hier fühlt sich die Protagonistin Jeanne frei und voller Lebensfreude und kann sich von ihrer bedrückenden Vergangenheit in einem Walliser Bergdorf lösen – wenn auch nicht ganz. Diese Wanderung führt zunächst durch den herbstlich verfärbten Wald Bois de la Chenaula mit eindrücklichen Felsblöcken von einem Bergsturz und dann durch grüne Villenquartiere weiter hinunter ans Ufer des Genfersees. Bei hohem Wellengang spritzt die Gischt stellenweise bis zum wassernahen Wanderweg. Nach Lutry führt die Route weg vom See und hoch zu den Rebbergen. Der folgende Abschnitt verläuft hauptsächlich auf Hartbelag. Unterwegs ist die milde Wärme der «drei Sonnen» spürbar, welche die Trauben in der Region Lavaux reifen lassen. Mit «drei Sonnen» sind die direkte Sonneneinstrahlung, ihre Rückstrahlung vom Genfersee und die gespeicherte Sonnenwärme in den Steinmauern gemeint. Im Herbst ziehen eindrückliche Starenschwärme durch die Rebberge auf der Suche nach übrig gelassenen Trauben. Die Aussicht zu den Savoyer und Walliser Alpen, die gelb leuchtenden Reben, das weiche Herbstlicht und die Weite des Genfersees geben Energie für neblige Herbsttage.

    Informazione

    Lavaux UNESCO, myvaud.ch

    Escursione Nr. 2274

    Pubblicato 2025 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Sabine Joss

    Percorso dell'escursione

    Mostra su swisstopo
    Pully, Chenaulaz
    0:00
    0:00
    Pully
    0:50
    0:50
    Paudex
    1:05
    0:15
    Lutry
    1:40
    0:35
    Le Châtelard
    1:55
    0:15
    Aran
    2:20
    0:25
    restaurant
    Grandvaux
    2:35
    0:15
    Chenaux
    2:55
    0:20
    Riex
    3:15
    0:20
    Cully
    4:05
    0:50

    Proposte escursionistiche

    Im Jorat-Wald über Lausanne Nr. 1974
    Lausanne, Signal — Cugy VD, Le Moulin • VD

    Im Jorat-Wald über Lausanne

    Oberhalb von Lausanne verschmilzt die Stadt mit der Natur. Der Sauvabelin-Wald ist ein beliebtes Naherholungsziel. Hier lässt sich aufatmen. Wer ist zuerst auf dem 35 Meter hohen Holzturm? Am Seelein füttern die Kleinen die Enten, und sie toben auf dem Spielplatz. Bei der Autobahn dann pulsiert der Verkehr. Hier zweigt der Weg links ab und folgt dem Bach Le Flon stadtauswärts. Zwischen den Baumwipfeln schimmern Umrisse von Wohnblöcken hindurch, bis sie schliesslich ganz verschwinden. Es folgt ein sanfter Aufstieg auf das Hochland des Jorat, das grösste zusammenhängende Waldgebiet des Mittellands. Hier in der grünen Lunge und dem Trinkwasserspeicher der Waadt finden sich viele Naturschätze. Diese würdigt der Landgasthof Chalet des Enfants, indem er auf Produkte setzt, die in der Region hergestellt werden und vor der eigenen Haustüre wachsen. Das Restaurant, wo auch Coco Chanel gespeist haben soll, befindet sich nördlich der Fontaine des Meules auf einer Waldlichtung und wird nach zwei Stunden erreicht. Wer lieber picknickt, sollte unbedingt einen Blick in den Hofladen werfen. Gestärkt geht es durch den Wald hinunter nach Montheron. Kurz nach dem dortigen Kloster folgt die Route dem «Sentier du Talent»: Wo die Hauptstrasse links über den Fluss und der markierte Wanderweg rechts hinauf nach Bottens führt, wählt man das Strässchen geradeaus. Nach einiger Zeit biegt ein kleiner Pfad nach links ab. Nun gilt: Immer möglichst dem Flussufer entlangmarschieren und bei der Hauptstrasse links abbiegen, um zur Bushaltestelle zu gelangen.
    Dem Flüsschen Talent entlang Nr. 1217
    Mauvernay — Echallens • VD

    Dem Flüsschen Talent entlang

    Diese Wanderung führt ins Waadtland, dorthin, wo die Pâtés vaudois herkommen. Das Blätterteiggebäck mit der Fleischfüllung und der charakteristischen Sülze oben drauf wird hier traditionell hergestellt. In Etagnières, nahe dem Flüsschen Talent, leben die beiden Schwestern Brigitte Grossenbacher und Maggy Berti, die mit ihren Pâtés vaudois schon mehrere Preise gewonnen haben. Das Unternehmen der beiden Frauen «Le Petit Encas» bereitet die weitherum begehrte Delikatesse nach einem alten Hausrezept und mit regionalen Produkten zu, vom Teig bis zur Füllung wird alles im Hause fabriziert. Die Pasteten gibt es in allen Formen, Grössen und mit diversen Füllungen. Die Wanderung dem Talent entlang kann in einer längeren oder kürzeren Version ab Cugy gemacht werden. Bei Mauvernay entspringt das Flüsschen, hier folgt ihm ein markierter Wanderweg durch den Wald. Kurz nach dem Kloster Montheron und dem gleichnamigen Restaurant muss der unvollständig markierte, nicht offizielle Wanderweg «Sentier du Talent» gesucht werden: Wo die Hauptstrasse links über den Fluss und der markierte Wanderweg rechts hinauf nach Bottens führt, wählt man das Strässchen geradeaus, von welchem nach einiger Zeit ein kleiner Pfad nach links abbiegt. Nun gilt: Immer möglichst dem Flussufer entlang marschieren. In Cugy lohnt sich ein Halt in der Moulin, einer alten, zu Restaurant, Bäckerei und Metzgerei umgebauten Mühle. Kurz danach, bei Scierie, muss ein Umweg über ein ansteigendes Strässchen gemacht werden, bevor der Weg wieder einfacher ist. Die Brücke unter Moulin d’Assens wird überquert, bevor ein Waldweg links abbiegt. Ab Reni kann auf dem Schnitzelpfad des «Sentier des Racines»/Vitaparcours gewandert werden, der nach Echallens führt.
    Die Terrassen des Lavaux am Genfersee Nr. 0760
    Lutry — St-Saphorin • VD

    Die Terrassen des Lavaux am Genfersee

    Zwischen Lausanne und Vevey an den Hängen oberhalb des Genfersees breitet sich das Lavaux mit seinen sonnenverwöhnten Weinterrassen aus, besprenkelt mit malerischen historischen Weilern und Dörfern. Das Lavaux steht seit 2007 unter dem Schutz der Unesco. Beim Bahnhof von Lutry startet diese dreistündige, gemütliche Wanderung. Sie ist mit gelben Wanderwegweisern gut signalisiert, doch rüstet sich der erfahrene Wanderer zur Sicherheit mit einer Karte aus. Wunderschön und erholsam windet sich der Wanderweg in stetem Auf und Ab durch die Rebhänge, zu Füssen liegt den Wandernden der Genfersee und am Horizont leuchten die (weissen) Bergspitzen der Walliser und Waadtländer Alpen. Unterwegs informieren Schautafeln über die Weinregion. Die Terrassen für den Weinbau wurden im 12. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt, weil das Gelände zu steil für die Landwirtschaft war. Weinliebhaber danken es Ihnen, denn das Lavaux bildet mit seinen 800 Hektaren das grösste zusammen~ hängende Weinbaugebiet der Schweiz. Die Route führt durch die drei verschiedenen Anbaugebiete von Lutry, Villette und Epesses. Am Wegrand laden zahlreiche Winzerkeller und Beizchen ein, ein Gläschen Chasselas aus der Region zu kosten. Kleine Pausen kommen besonders im Sommer gelegen, dann wird es nämlich ganz schön heiss in dieser Südlage – Kopfbedeckung und Sonnencreme also nicht vergessen. In den anderen Jahreszeiten schätzt gerade der Wanderer die angenehme Wärme und im Herbst die schönen Verfärbungen der Blätter. Via Grandvaux, Chenaux und Riex führt die Route nach Rivaz und schliesslich nach St‑Saphorin. Dort fährt die S‑Bahn zurück nach Lausanne. Oder wer es sich einrichten kann, bleibt noch eine Nacht hier und verweilt in der Ferienstimmung, die die Region verbreitet.
    Auberge de l'Onde, St-Saphorin Nr. 0128
    Lutry — St-Saphorin • VD

    Auberge de l'Onde, St-Saphorin

    Einst war sie Charlie Chaplins Stammbeiz, heute ist die Auberge de l’Onde im romantischen Weindörfchen St-Saphorin ein beliebtes Wanderziel im Lavaux. 2007 wurde das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Romandie ins Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen: Die kunstvoll angelegte Terrassenlandschaft bildet eine einmalige Kulturlandschaft. Hier finden sich malerische Dörfer, verwinkelte Strässchen mit Natursteinmauern und lauschige Aussichtspunkte. Überall kann man kleine Pinten und Caves entdecken, die zum Degustieren einladen. Drei Weinbaugebiete durchquert die Wanderroute, die von Lutry nach St‑Saphorin führt; dahinter folgt Chardonne. Villette, Epesses, Dézaley – alles klingende Namen mit grosser Geschichte. Das gilt besonders für den Dézaley, der in der steilsten und gleichzeitig ältesten Weinbauzone gedeiht: Bereits im 12. Jahrhundert wurden die Terrassen von Zisterziensermönchen angelegt. Aber auch die anderen Etiketten profitieren von den berühmten «drei Sonnen» des Lavaux: der Sonne am Himmel, der Sonne, die vom Genfersee zurückgestrahlt wird, und der Sonne, die der Boden als Wärme speichert. So hat es der Dichter Ferdinand Ramuz beschrieben, wahrscheinlich bei einem Glas Wein im Dorfkern von St‑Saphorin. Hier liegt auch unser kulinarisches Wanderziel. In der prächtigen Auberge de l’Onde gibt es Terroirküche vom Feinsten. Zum Angebot in der gemütlichen Pinte gehören Felchen aus dem Lac Léman, Entrecôte vom Grill, Tartare, diverse Salatteller sowie kalte Plättli mit Wurstspezialitäten und würzigem Tomme aus der Romandie. Wer es ganz edel mag, kann im imposanten Cheminéesaal im oberen Stock eine erstklassige Gourmetküche geniessen, die allerdings auch ihren Preis hat. Ergänzt sei, dass die Wanderung ausschliesslich über asphaltierte Strassen führt. Trotzdem gehört sie vom Erlebniswert her zu den Perlen der Romandie.

    Prodotti abbinati del nostro negozio

    261T Lausanne

    CHF 22.50

    Tag

    Vaud Svizzera occidentale Escursione Estate Inverno Escursione in alta quota e panoramica Escursione lungo le rive Media T1

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