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Steinreiche Wanderung über die Fallerfurgga
Die Schweizer Alpen sind ein vergleichsweise junges Gebirge und ein überaus komplexes Gebilde aus Gesteinen verschiedener Herkunft. Im Laufe der Zeit wurden die Gesteine verfaltet, zerschert und vielerorts wie in einem Ofen verflüssigt und umgeformt. Einer der spannendsten Orte, diese Vielfalt an Gesteinen und Strukturen zu sehen, ist die Fallerfurgga zwischen Juf und Bivio im südwestlichen Graubünden. Vom Startpunkt Juf geht es anfänglich durch weite Wiesen und Weiden hoch zum Stallerberg-Pass. Auf dem weiteren Anstieg an den pittoresken Flüeseen vorbei hoch zur Fallerfurgga wird die Vegetation immer spärlicher, und die ganze Gesteinsvielfalt liegt einem nun zu Füssen. Das Gebiet des Mazzaspitzes linkerhand besteht vor allem aus Serpentinit, Kalk, Tonschiefer und Metabasalt. Der Piz Surpare auf der rechten Seite ist noch vielfältiger: Hier findet man Metarhyolithe, Radiolarite, Dolomite, Tonschiefer, Phyllite und Serpentinite. Stundenlang könnte man hier eine Sammlung von Steinen mit den schönsten Farben, eigentümlichsten Formen und rätselhaftesten Strukturen zusammenstellen. Vom Pass geht es über grobes, aber unschwieriges Geröll hinab durch das lang gezogene Val Bercla. Wer ein ruhiges und idyllisches Plätzchen für eine längere Pause sucht, kann – falls der Bach nicht zu viel Wasser führt – auf 2500 Metern links abzweigen und erreicht über einfaches und wegloses Gelände den Lai Neir. Nach etwa 900 Metern Abstieg von der Fallerfurgga erreicht man Faller, mit ebenen, saftig grünen Wiesen und dem kleinen Weiler Tga. Schliesslich steigt man auf Wanderwegen und Waldstrassen durch das Val da Faller hinab zur Postautostation in Mulegns.
Unsere aktuellen Ausrüstungstipps
Ein leichter Weitwanderschuh von Hanwag, eine robuste Wanderhose für Kinder von Reima und eine überarbeitete, noch strahlkräftigere Stirnlampe von Black Diamond.
Hauptpreis des Prix Rando 2026 geht nach Sumvitg
Die Gemeinde Sumvitg (GR) gewinnt den Hauptpreis des Prix Rando 2026. Ausgezeichnet werden die Verlegung eines Wanderwegabschnitts aus dem Steinschlaggebiet und der Bau einer demontierbaren Brücke, die die Sicherheit der Wandernden verbessern.
Neu: Mehr Orientierung mit Landmarken
Neu: Mehr Orientierung mit Landmarken
Bekannte Gipfel, Türme, Gebäude und weitere markante Orte sind neu direkt auf der swisstopo-Karte sichtbar. Ein Fingertipp auf die Landmarke zeigt zudem spannende Informationen zum Objekt.
Bergpanorama geniessen und dreimal fein essen
Auf Melchsee-Frutt wird Wandern zum Genuss: kulinarische Verpflegung und frische Bergluft machen die Genusswanderung zum besonderen Tageserlebnis.
Pauschalangebot für CHF 67.– inkl. Gondelbahnfahrt.
Sicherer und komfortabler über die Murg TG
Der Frauwissteg auf dem Murgweg in Münchwilen TG wurde komplett erneuert – stabiler, breiter und barrierefrei für Rollstuhl oder Kinderwagen. Ein echtes Plus – gerade auch für die Stiftung Sonnenhalde in der Nähe. Das Kompetenzzentrum für Menschen mit schwerer Mehrfachbeeinträchtigung lebt das Motto «Am Leben teilhaben» – und genau das wird durch den neuen Steg noch ein Stück einfacher.
Unterstützung für Sanierung von Unwetterschäden
Mit dem Post-Förderpreis prämiert der Verband Schweizer Wanderwege gemeinsam mit
der Schweizerischen Post im Rahmen ihrer Hauptpartnerschaft jedes Jahr Bau- und Instandstellungsprojekte
auf dem Wanderwegnetz. 2026 geht die Auszeichnung nach Adelboden,
wo Unwetterschäden am Wanderweg beim Gilsbach saniert werden.