• Alp Hinderi Schneit mit Zuckerspitz rechts

    Alp Hinderi Schneit mit Zuckerspitz rechts. Vignetta: Sabine Joss

  • Blick zurück zu den eindrücklichen Kalkwänden

    Blick zurück zu den eindrücklichen Kalkwänden. Vignetta: Sabine Joss

  • Auf dem Hugeligrat

    Auf dem Hugeligrat. Vignetta: Sabine Joss

  • Auf dem Abstieg vom Rellerligrat

    Auf dem Abstieg vom Rellerligrat. Vignetta: Sabine Joss

  • Bei Gspan. Ganz rechts Le Rubli oder Rüeblihorn

    Bei Gspan. Ganz rechts Le Rubli oder Rüeblihorn. Vignetta: Sabine Joss

  • Blick Richtung Rougemont. Hinter Le Rubli erhebt sich die Gummfluh.

    Blick Richtung Rougemont. Hinter Le Rubli erhebt sich die Gummfluh.. Vignetta: Sabine Joss

  • Kurz vor Saanen

    Kurz vor Saanen. Vignetta: Sabine Joss

    Abländschen, Mittelberg — Saanen • BE

    Höhenwanderung im Saanenland

    In «Eurotrash», einer autofiktionalen Geschichte von Christian Kracht, unternimmt ein Sohn mit seiner sterbenskranken, dementen Mutter eine letzte Reise, die sie kreuz und quer durch die Schweiz und auch ins Saanenland führt, wo der Autor aufgewachsen ist. Komplizierte Familienverhältnisse sorgen für eine konfliktreiche Ausfahrt mit Momenten des Fremdschämens und der Komik. Von Mai bis Ende Oktober verkehrt das Postauto zwischen Saanen und Jaun und bringt einen zum Startpunkt der Wanderung bei Mittelberg. Aussichtsreich führt die Route in leichtem Auf und Ab am Fuss des Schneitgrats und des Planihubels entlang und über die breiten Rücken von Hugeligrat und Rellerligrat. Rundum erheben sich Gipfel, die zwar nicht hoch, aber eigenwillig geformt sind. Im Herbst sind die Weiden abgefressen, die Alpen verlassen und die Tiere zurück im Tal. In den Käsekellern reift der Käse der vergangenen Alpsaison. Auf dem abschnittsweise steilen Abstieg vom Rellerli hinunter nach Saanen ist von oben das Flugfeld von Saanen sichtbar, wo der Ich-Erzähler und seine Mutter um ein paar Hunderttausend Franken bestohlen werden. An der Kirche und dem sehenswerten Dorfkern von Saanen vorbei leitet der Wanderweg zum Bahnhof.

    Informazione

    Diverse Einkehrmöglichkeiten in Saanen

    Escursione Nr. 2275

    Pubblicato 2025 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Sabine Joss

    Percorso dell'escursione

    Mostra su swisstopo
    Abländschen, Mittelberg
    0:00
    0:00
    Hugeligrat
    1:20
    1:20
    Rellerligrat
    1:40
    0:20
    Unterbort
    2:55
    1:15
    Saanen
    3:15
    0:20

    Proposte escursionistiche

    Filigrane Gäste an den Gastlosen Nr. 2241
    Abländschen, Jaungrund • BE

    Filigrane Gäste an den Gastlosen

    Nicht umsonst werden die Gastlosen zuweilen als Saanenländer Dolomiten bezeichnet. Wie eine überdimensionale Zahnreihe ragen bis zu 300 Meter hohe, schier senkrechte Felswände in den Himmel im Grenzgebiet der Kantone Bern, Freiburg und Waadt. Es ist eine zauberhafte Landschaft mit wunderbaren Alpweiden und Bergwiesen, auf denen es bei schönem Sommerwetter nur so summt und brummt. Die Rundwanderung startet und endet bei der Postautohaltestelle «Abländschen, Jaungrund». Der Weg führt stetig bergan über Weiden bis zum ersten Etappenziel, dem Obere Ruedersberg. Kurz hinter der Alp ist ein Autoparkplatz mitsamt WC-Kabine eingerichtet, den vor allem Kletternde gern nutzen. Der Weg führt nun kurz einem Bergbach entlang, an dessen Ufer der Schlangenknöterich und andere feuchteliebende Pflanzen wachsen. Am besten zieht man zwischen Ende Mai und Ende August an einem sonnigen und nicht allzu windigen Tag los. Bei solchen Bedingungen fliegen nämlich entlang des Wegs Dutzende Schmetterlinge mit ihren filigranen Flügelchen von Blüte zu Blüte. Dann wird es steiniger, und ein ruppiger, kurzer Anstieg führt bis an den Fuss der Wandflue. Wer Glück hat, kann hier den Apollofalter finden, der mit seinen roten Augenflecken auf den weissen Flügeln unverwechselbar ist. Über eine steile Alpwiese und durch ein kleines Waldstück geht es der Wand entlang immer weiter aufwärts. Das Panorama – Richtung Süden zum Grischbachtal und gegen Osten Richtung Simmental – ist beeindruckend. Dann ist der Anstieg geschafft: Flach führt der Weg nun teilweise über Kalkschutt bis zu Wolfs Ort, einem Übergang zur Freiburger Seite der Gastlosen. Diese Wanderung bleibt auf der Berner Seite, führt im Zickzack hinab in Richtung Oberi Bire am Venners Chöpfli und danach ungefähr einen Kilometer auf einer asphaltierten Strasse wieder zurück in Richtung Obere Ruedersberg. Der Weg zum Postauto ist nun derselbe wie am Anfang der Wanderung.
    Auf einsamen Jurapfaden zur Bättlerchuchi Nr. 2084
    Oberbalmberg, Kurhaus — Attiswil • SO

    Auf einsamen Jurapfaden zur Bättlerchuchi

    Teilt man die weltweite Fläche, auf der Ackerbau möglich ist, durch die Anzahl Menschen, stehen jedem von uns 2000 Quadratmeter Land zur Verfügung. Der Weltacker im bernischen Attiswil, einer von drei Weltäckern in der Schweiz, zeigt auf einem spannenden Rundgang, wie wir unseren Acker nutzen. Angebaut werden die 50 wichtigsten Kulturen – exakt im Massstab, wie sie weltweit vorkommen. Ein Besuch auf dem Weltacker bietet allerlei Erstaunliches. Zum Beispiel, dass wir die Hälfte unserer Ackerfläche nutzen, um Getreide herzustellen, oder dass wir nur gut 40 Prozent unserer Ernte selbst essen und aus dem Rest Tierfutter und Biotreibstoffe herstellen. Der Weltacker Attiswil ist zwischen Mitte Mai und Mitte September frei zugänglich und bietet einen gelungenen Abschluss der Jura-Höhenwanderung. Nach kurvenreicher Busfahrt auf den Ober- balmberg gehts auf breiten Wald- und Wiesenwegen zum Niederwiler Stierenberg. Die Fortsetzung über die Chambenflüe ist von anderem Schlag. Ein schmaler Pfad schlängelt sich gekonnt zwischen Bäumen und Felsen hindurch, Treppen und Ketten helfen über die schwierigen Passagen, ab und zu erhascht man einen beklemmenden Tiefblick Richtung Mittelland. Der Wandergenuss zieht sich so über Höch-Chrütz bis zur Bättler- chuchi fort, mit einer kurzen Breiter-Weg-Ver- schnaufpause übers Hofbergli. Der kleine Passübergang Bättlerchuchi bietet nochmals beste Aussicht aufs Mittelland und den Alpenkranz, dann heisst es absteigen auf lauschigen Wald- und Wiesenwegen bis kurz vor Attiswil. Bei der Wanderwegverzweigung oberhalb Schnarz weisen weisse Schilder den Weg zum Weltacker, wo man wiederum auf einen Wanderweg trifft zum Bahnhof Attiswil.
    Zur Hochmatt über dem Jauntal Nr. 1900
    Petit Mont • FR

    Zur Hochmatt über dem Jauntal

    Die Hochmatt wirkt wie eine Trutzburg mit ihren zwei Gipfeln, der Hochmatt und dem nur um fünf Meter kleineren Cheval Blanc. Die Wanderung zu diesen Gipfeln besticht durch ihre Ursprünglichkeit sowie die wechselnde Landschaft. Denn sie verläuft zwischen geologisch ganz unterschiedlichen Bergketten: den Gastlosen, den Vanils und den Freiburger Voralpen. Sie beginnt auf dem Petit Mont, einer Hochebene zwischen der Hochmatt und den Gastlosen, zu der man vom Weiler Im Fang aus mit dem Auto oder dem Alpentaxi gelangt. Vom Parkplatz am Ende der öffentlichen Strasse wandert man zur nahen Alphütte Schänis. 20 Meter hinter der Hütte zweigt der Weg zur Hochmatt ab. Er steigt über eine Weide zu einem Waldstreifen auf und zur Hütte dahinter bei Punkt 1551. Nun hält man die Höhe, wandert 500 Meter dem Hang entlang, bis zu einem schmalen Einschnitt im Berg. Hier dreht der Weg nach links und steigt nun an, und zwar unerbittlich. 250 steile Höhenmeter gilt es bis zum Karrenfeld In den Löchern zu bewältigen, einer Art Mulde unter dem Cheval Blanc. Man quert sie vorsichtig – die Erosion hat scharfe Gesteinskanten hinterlassen – und geht hinüber zur Nordkante, auf der man, zum Teil etwas ausgesetzt, zur Hochmatt aufsteigt. Auf dieser Wanderung erklimmt man erst den einen Gipfel, die Hochmatt mit dem Kreuz, und quert dann über eine Senke zum Cheval Blanc, dem zweiten Gipfel der Hochmatt, wo auch der Abstieg beginnt. Entlang der Südkante der Löcher geht es nun wieder hinunter zu Punkt 1551 bei der Hütte. Unterwegs gilt es, mit einem langen Schlenker nach rechts ein Felsband zu vermeiden. Von der Hütte geht es auf dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz.
    Vom Rinderberg auf die Horeflue Nr. 1556
    Rinderberg — Saanenmöser • BE

    Vom Rinderberg auf die Horeflue

    Das Rundumpanorama auf dem Rinderberg ist atemberaubend. Kein Wunder, pilgern hier an schönen Tagen viele hin. In gemütlichen Sechsergondeln fahren sie gemächlich den Berg hoch. Auch die Wanderung bis zum Hornberg ist für alle geeignet. Ältere Menschen kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kinder oder Leute mit Knieproblemen. Angenehm flach bewegt man sich auf dem nicht allzu steil abfallenden Gratweg und geniesst die Bergsicht. Im Winter befindet sich hier ein grosses Skigebiet, doch davon ist ausser den Bergstationen wenig zu spüren. Ein erster Halt empfiehlt sich in der Alpwirtschaft Parwenge. Die Besenbeiz serviert Alpkäse, Wurst und Hamme sowie Bauernhofglace. Auffallend ist auch die eindrückliche Blumenpracht. Wer die Namen der Pflanzen nicht kennt, bekommt ab Hornberg Unterstützung: Der wenig begangene Weg auf die Horeflue ist ein Blumenweg. Kleine Schilder weisen mit Namen und Bild auf die verschiedenen Blumen hin. Es macht Freude, plötzlich die grosse Bibernelle oder die herzblättrige Kugelblume zu erkennen und zu benennen. Der kurze Weg auf die Horeflue ist aber ausgesetzt und steil und nur trittsicheren Wanderern zu empfehlen. Oben wird man mit einer tollen Sicht auf Gstaad belohnt. Ausserdem gibt es einen Picknicktisch und eine Grillstelle. Ebenso steil geht es auf der Rückseite wieder hinunter Richtung Horeneggli. Von hier fährt die Seilbahn nach Schönried. Oder man nimmt den Weg nach Saanenmöser unter die Füsse. Er geht im steten Bergab über Bergwiesen, bis man schliesslich im kleinen Dorf angelangt ist, das mit der Bahn gut erschlossen ist.

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