• Escholzmatt und die Beichle im Hintergrund

    Escholzmatt und die Beichle im Hintergrund. Vignetta: Sabine Joss

  • Kurz nach Trub öffnet sich der Aeschengraben

    Kurz nach Trub öffnet sich der Aeschengraben. Vignetta: Sabine Joss

  • Unterwegs zum Risiseggknubel

    Unterwegs zum Risiseggknubel. Vignetta: Sabine Joss

  • Beim Risiseggknubel

    Beim Risiseggknubel. Vignetta: Sabine Joss

  • Aussicht auf dem Bock

    Aussicht auf dem Bock. Vignetta: Sabine Joss

  • Auf dem Abstieg nach Escholzmatt

    Auf dem Abstieg nach Escholzmatt. Vignetta: Sabine Joss

  • Escholzmatt und die Beichle im Hintergrund

    Escholzmatt und die Beichle im Hintergrund. Vignetta: Sabine Joss

    Trub, Löwenplatz — Escholzmatt • BE

    Aussichtsreich vom Napfgebiet ins Entlebuch

    Paul Wittwers «Giftnapf», dessen Handlung im Napfbergland spielt, ist Kriminal- und Heimatroman in einem. Als der Dorfarzt von Trub unerwartet stirbt, meldet sich ein Assistenzarzt aus Bern als Ersatz. Nach einigen anstrengenden Arbeitsjahren hofft er im Emmental auf ruhigere Zeiten. Doch eigenartige Vorkommnisse und mysteriöse Todesfälle wecken Sutters Spürsinn, und mit seiner Neugier bringt er sich bald selbst in Gefahr. Die Wanderung beginnt mitten auf dem Dorfplatz in Trub. Wer die beiden in der Umgebung gedrehten Filme «Verdingbub» und «Herbstzeitlosen» kennt, wird den Eindruck haben, schon einmal hier gewesen zu sein. Die Route führt kurz der Trueb entlang und steigt dann über den Risiseggknubel an bis auf einen aussichtsreichen, breiten Rücken. Die Höfe liegen hier in der Gegend weit auseinander, was während der Täuferverfolgung ein Vorteil war. Auf dem Gemeindegebiet von Trub versteckten viele Bauernfamilien Täufer in ihren Häusern. Kurz vor dem Bock, dem höchsten Punkt der Wanderung, führt der Wanderweg vom Kanton Bern in den Kanton Luzern. Mit Blick zu den Alpen und zur nahe gelegenen Beichle folgt der Abstieg hinunter nach Escholzmatt.

    Informazione

    Restaurant Hotel Landgasthof Löwen, Trub, 034 495 53 04, loewen-trub.ch

    Hofbeizli Himugüegli, Ober Altgfähl, 034 495 54 40, himuguegli.ch

    Escursione Nr. 2279

    Pubblicato 2025 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Sabine Joss

    Percorso dell'escursione

    Mostra su swisstopo
    Trub, Löwenplatz
    0:00
    0:00
    Risiseggchnubel
    1:00
    1:00
    Ober Altgfähl
    1:20
    0:20
    restaurant
    Bock
    2:05
    0:45
    Rothenfluh
    2:20
    0:15
    Lochgut
    2:50
    0:30
    Escholzmatt
    3:05
    0:15

    Proposte escursionistiche

    Zu Aussichtskanzel und Hof Bärüti Nr. 2073
    Romoos, Post — Hasle LU • LU

    Zu Aussichtskanzel und Hof Bärüti

    Rund 40 Prozent der Wanderwege in der Schweiz verlaufen durch Landwirtschaftsgebiet und damit auf Boden, der im Eigentum von Bauern ist. Zwischen Wandernden und Bauernstand gibt es deshalb viele Berührungspunkte. Aus der Begegnung der beiden Kreise können sich interessante Kooperationen ergeben. Ein schönes Beispiel dafür ist der Hof Bärüti im Entlebuch Er liegt in der Mitte der Wanderung von Romoos nach Hasle. Aus dem Dörfchen Romoos gelangt man zunächst auf einem Strässchen, dann auf einem Waldpfad nach Säumettle. Von dort geht es im Wald steil aufwärts bis zur Wegverzweigung Hängele, wo man die in Richtung Hasle signalisierte Wanderroute einschlägt und der Strasse bis zur Postautohaltestelle Schmitteli folgt. Vom Rastplatz beim Fäligüetli steigt man nach Bärüti ab, wo die Bauernfamilie Lustenberger lebt. Auf dem Hof wird Mutterkuhhaltung betrieben, zudem stehen für Ausflügler verschiedene Übernachtungsangebote zur Verfügung – vom Campingstellplatz über Schlafen im Stroh bis zum Tiny House. Im Hofladen sind Würste, Käse, Konfitüren, Glacé, heisse und kalte Getränke erhältlich. Steil und ruppig ist der Abstieg ins Tal der Grossen Fontanne. Das Flüsschen wird auf einem schmalen, schwankenden Steg überquert. Im breiten, steinigen Flussbett sind oft Goldwäscher zu beobachten, die aus dem goldhaltigen Geschiebe einige Flitter zu sieben versuchen. Im Schattenhang des Tobels steigt man durch verwunschenen Bergwald und über Wiesenland nach Bergli ob Grabe auf. Von dort geht es auf schönen Wiesenwegen in den weiten Talboden der Kleinen Emme hinunter. Kurz vor der Unterquerung der Bahnlinie kommt man nochmals an einem Rastplatz mit Brunnen und Feuerstelle vorbei.
    Köhlerweg durchs Napfgebiet Nr. 1439
    Bramboden — Romoos • LU

    Köhlerweg durchs Napfgebiet

    Gold wird im Napfgebiet zwar längst nur noch als Touristenattraktion gewaschen. Kohle machen die Einheimischen aber immer noch – und zwar mit Holz. Kunstvoll schichten die Köhler des Entlebuchs die Laub- und Nadelholzspälten zu riesigen Meilern auf, entzünden sie und überwachen dann während zweier Wochen Tag und Nacht die Verkohlung. Auf dem Köhlerweg zwischen dem Pilgerort Bramboden und dem Dorf Romoos kann man mit etwas Glück die Köhler beim Stechen der Luftlöcher, beim Ausziehen der Kohle oder beim Verpacken beobachten. Die Wanderung beginnt bei der schmucken Bergkirche von Bramboden und führt durch enge Tobel und über sonnige Kreten, an Wasserfällen und steilen Nagelfluhflanken vorbei quer durch das Luzerner Napfgebiet. Kurz vor Oberlänggrat ist etwas abseits vom Wanderweg das Rose-Beizli. Der Fussweg ist allerdings nicht weniger spektakulär als die Fahrt in der winzigen Gondel. Er führt durch die enge Schlucht des Goldbachs, bevor es nach Romoos geht. Als noch Hufschmiede, Eisengiessereien und Glashütten die Holzkohle im grossen Stil verbrauchten, zählte man in Romoos 200 Kohlplätze. Heute betreiben noch ein paar wenige Landwirte das uralte Handwerk als Nebenerwerb. 100 Tonnen Holzkohle stellen sie jährlich her. Die Tafeln auf dem Köhlerweg informieren nicht nur über die harte Arbeit der Köhler, sondern auch über Goldsucher und Naturphänomene.
    Höhenwanderung im Emmental Nr. 1125
    Gmünden — Bärau • BE

    Höhenwanderung im Emmental

    Im Frühling sind noch eher selten Kühe auf den hochgelegenen Weiden des Emmentals anzutreffen. Keine Glocke ist zu hören. Doch unsere Wanderung mit Start in Gmünden führt uns in das Dorf Bärau, das seit drei Jahrhunderten eine Glockengiesserei beherbergt. Von der Bushaltestelle Gmünden geht man nordöstlich in Richtung Sieberli. Ein paar Hundert Meter geht es einem lieblichen Fluss entlang. Danach rechts abbiegen. Die Steigung beginnt durch eine sattgrüne Weidelandschaft mit faszinierendem Relief. Bei der Alphütte bereitet eine etwas verängstigte, aber gleichzeitig neugierige Ziegenherde einen besonderen Empfang. Rund um die Alphütte herumgehen und dann in Richtung Langnau rechts abbiegen. Nach etwa zehn Minuten entfaltet sich ein eindrucksvolles Panorama mit Blick auf die Alpenkette. Linkerhand beginnt der Höhenweg. Es geht auf und ab, stets dem Waldrand entlang, ab und zu auch durch lichte Waldabschnitte hindurch. Immer wieder kann man auf der linken Seite die wunderbare Aussicht auf die Berner Alpen geniessen. Bei Untergrindlen angekommen, beginnt der Abstieg. Es geht rund eineinhalb Kilometer einer kurvenreichen Asphaltstrasse entlang. Dann nach links wieder in die grünen Felder abbiegen. Beim Schulhaus Kammershaus links abbiegen, um wieder auf die Strasse zu gelangen. Der letzte Teil der Wanderung ist etwas weniger idyllisch, doch etwas Positves kann man ihm abgewinnen: Es geht dem schönen Bächlein entlang in Richtung Bärau, wo man auf Voranmeldung seine eigene Glocke giessen kann. Von der Bushaltestelle Bärau Dorf bringt einen der Bus wieder nach Gmünden zurück, oder zum Bahnhof Langnau i.E.
    Spukwanderung Nr. 0763
    Trubschachen — Trub • BE

    Spukwanderung

    «Der Luft wäiht am Napf hinger ganz uf enen angeri Syten ume», schrieb der Emmentaler Mundartdichter Simon Gfeller im Oktober 1932. Was er damit meinte, wird auf der Wanderung von Trubschachen nach Trub über die Risisegg deutlich. Nach einem gut dreiviertelstündigen Aufstieg zur Vorder Risisegg führt ein Strässchen ebenwegs über den Rücken des lang gezogenen Hügels. Bald erreicht man die Mittler Risisegg. In dem mächtigen Bauernhaus trieb in den Sechzigerjahren der Stauffenjutzi sein Unwesen. Der Knecht, der drei Frauen ermordet hatte, fand lange keine Ruhe und versetzte die Einwohner der Risisegg in Angst und Schrecken. Wer den Weg Richtung Altgfääl bei regnerischem Wetter unter die Schuhe nimmt, kann etwas von dem grusligen Gefühl nachempfinden: Die Hügel sind mit Nebel verhangen, das kleine Dorf Trub im Tal unten wirkt geheimnisvoll und verlassen, der kühle Wind weht über die Baum- und Tannenwipfel. An einem schönen Frühlingstag hingegen verschwindet das Unbehagen bald, auf dem Hügelzug wird es schnell warm und sonnig. Nach dreiviertel Stunden ist eine Rast im Ober‑Altgfääl angesagt. Die Familie Zaugg, die mit dem Stauffenjutzi damals ebenfalls Bekanntschaft geschlossen hatte, betreibt hier von Mai bis Oktober eine Besenbeiz mit Feuerstelle. Die Wanderung führt anschliessend ein kleines Stück zurück, bevor der Abstieg über den Risiseggchnubel ansteht. Im Sandgrabe angekommen, verläuft der Weg entlang des Flüsschens Trueb bis ins Dorf Trub.

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    3321T Napf-Sörenberg

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    244T Escholzmatt

    CHF 22.50

    Tag

    Berna Svizzera centrale Escursione Estate Media T1

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