Entdeckungen rund um’s Naturschutzgebiet Suldtal

Dsc092181-e1527456999992
27.05.2018 • Naturwanderin

Entdeckungen rund um’s Naturschutzgebiet Suldtal

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es stand schon seit letztem Jahr auf meiner Wunschliste und endlich hat’s geklappt – die Wanderung durch’s Naturschutzgebiet Suldtal und weiter bis zum Morgenberghorn.

Für die auf dem Wanderwegweiser grosszügig angegebenen 1h 10min von Aeschiried nach Suld haben wir geschlagene zweieinhalb Stunden gebraucht. Aber wer mich kennt, der weiss auch schon warum… Auf jedem Meter gab’s ein anderes Pflänzchen zu entdecken, zu bestimmen und ins beste Licht zu rücken. Mal ganz abgesehen von den Käfern, Schmetterlingen und Pilzen, die uns auch noch begegnet sind.

Nachdem wir bei der Wanderung schon zwei Ferngläser und Kameras mitgeschleppt haben, musste wohl oder übel das Pflanzenbestimmungsbuch dieses Mal zuhause bleiben. Allerdings haben wir uns abends dann noch mit einem kühlen Radler und dem dicken Wälzer namens „Flora Helvetica“ an die Deutung rangewagt… Dank der Bilder hat’s ganz gut geklappt, nur bei den unzähligen Storchschnabel- und Enzian-Arten haben wir (vorerst) kapituliert.

Bei der Bestimmung vieler Arten (egal ob Flora oder Fauna) ist vor allem der lateinische Name entscheidend. Woher soll denn ich wissen, welche Blattform oder welche Farbe das Pflänzchen hat, wenn es nach dem Entdecker benannt wurde? «Kochs Enzian» ist beispielsweise ein stängelloser Enzian; das verrät mir aber nicht die deutsche Bezeichnung, sondern das kleine Wörtchen «acaulis» (Gentum acaulis).

Wenn man natürlich gar keine Lust auf das wissenschaftliche Drumrum hat, so kann man sich auch einfach an der erstaunlichen Artenvielfalt erfreuen. Und dafür braucht’s weder Fernglas noch Kamera.

 

Naturwanderin

Mehr Infos

Kommentare

Noch keine Kommentare

Artikel wurde dem Warenkorb hinzugefügt.