• Das Naturschutzgebiet Teppes de Verbois ist ein Mosaik aus Teichen, Feuchtgebieten und Wiesen. Bild: Tatjana Häuselmann

    Das Naturschutzgebiet Teppes de Verbois ist ein Mosaik aus Teichen, Feuchtgebieten und Wiesen. Bild: Tatjana Häuselmann.

  • Die Teiche im Naturschutzgebiet Teppes de Verbois sind ein Paradies für viele Tiere. Bild: Tatjana Häuselmann

    Die Teiche im Naturschutzgebiet Teppes de Verbois sind ein Paradies für viele Tiere. Bild: Tatjana Häuselmann.

  • In den Wiesen blüht unter anderem die Gelbe Flockenblume. Bild: Tatjana Häuselmann

    In den Wiesen blüht unter anderem die Gelbe Flockenblume. Bild: Tatjana Häuselmann.

  • Das Naturschutzgebiet Teppes de Verbois liegt unmittelbar an der Rhone. Bild: Tatjana Häuselmann

    Das Naturschutzgebiet Teppes de Verbois liegt unmittelbar an der Rhone. Bild: Tatjana Häuselmann.

  • Auf der blütenbedeckten Wasseroberfläche entstehen zauberhafte Spiegelungen. Bild: Tatjana Häuselmann

    Auf der blütenbedeckten Wasseroberfläche entstehen zauberhafte Spiegelungen. Bild: Tatjana Häuselmann.

  • Der «Tempel von Cartigny» (le temple de Cartigny) wurde im Jahr 1772 erbaut. Bild: Tatjana Häuselmann

    Der «Tempel von Cartigny» (le temple de Cartigny) wurde im Jahr 1772 erbaut. Bild: Tatjana Häuselmann.

  • In Cartigny und Avully führt der Weg an Reben vorbei. Bild: Tatjana Häuselmann

    In Cartigny und Avully führt der Weg an Reben vorbei. Bild: Tatjana Häuselmann.

    La Plaine • GE

    Wundervolle Flora und Fauna am Rhoneufer

    Nur einen Katzensprung von Genf entfernt befinden sich zwei Naturschutzgebiete, wo man das ganze Jahr über eine grosse Vielfalt von Tieren beobachten kann. Diese einfache Rundwanderung verbindet die beiden Naturjuwelen. Tipp: Fernglas nicht vergessen! Die Wanderung startet in La Plaine, am westlichsten Bahnhof der Schweiz. Der Weg führt ins Naturschutzgebiet Teppes de Verbois, ein Mosaik aus Teichen, Feuchtgebieten und Wiesen. An vier Observatorien kann man Vögel beobachten, darunter beispielsweise die Flussseeschwalbe oder die Zwergdommel. Über den Staudamm erreicht man das Naturschutzgebiet Moulin de Vert. Dieses hat eine reiche Artenvielfalt zu bieten – Biber, Vögel aller Art und sogar Schildkröten. Die Wanderung durch die Waldlandschaft wird vom leisen Plätschern eines Baches und von quakenden Fröschen aus den Teichen begleitet. Vorbei an riesigen Bäumen und Ruinen ehemaliger Mühlen führt der Weg nach Cartigny, wo historische Brunnen und eine entzückende Kirche das Dorfbild prägen. Nach einem kurzen Abstieg über moosgesäumte Naturtreppen wird der Bach Nant des Crues überquert, bis die ersten Häuser des charmanten Dorfs Avully zu sehen sind. Auf dem Rückweg nach La Plaine säumen viele Weinreben den Weg, bevor er über die Rhone zurück ins Dorfinnere führt.

    Information

    Erreichbar ist La Plaine mit dem Zug ab Genf.

     

    In den beiden Naturschutzgebieten gibt es keine Rastplätze, aber jeweils davor und danach.
    Restaurant la Poste, 022 754 01 01, www.restaurantdelaplaine.ch
    Café de Cartigny, 022 800 33 11, https://www.cafedecartigny.ch/

     

    Wanderung Nr. 2058

    Publiziert 2023 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Tatjana Häuselmann

    La Plaine
    0:00
    0:00
    Teppes de Verbois
    0:25
    0:25
    Barrage de Verbois
    1:10
    0:45
    Moulin-de-Vert
    1:25
    0:15
    Cartigny
    1:55
    0:30
    Avully
    2:30
    0:35
    La Plaine
    2:48
    0:18

    Wandervorschläge

    Spazierwanderung zwischen Natur und Stadt Nr. 2311
    Russin — Genève • GE

    Spazierwanderung zwischen Natur und Stadt

    Auf dieser Wanderung erlebt man die Region Genf in ihrer ganzen Bandbreite: Natur, Transport, Flüsse, verwunschene Waldwege und zum Schluss den bunten Trubel der Stadt. Doch der Reihe nach: Den Wanderweg nimmt man in Russin unter die Füsse. Vom Bahnhof führt er zunächst durch Rebberge, dann über die Staumauer Barrage de Verbois. Ab und zu hört man die Flugzeuge über sich und bleibt vielleicht kurz stehen, um eines zu erspähen. In Aire-la-Ville befindet sich das ausgezeichnete Café du Levant. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Autobahnbrücke, die man überquert. Im Naturschutzgebiet Bois des Mouilles führt ein Holzsteg zu einem fotogenen Teich. Die Region zeigt sich hier von ihrer lieblichen Seite: Waldabschnitte, in denen die Blätter im Frühling in sattem Grün leuchten. In den Wäldern von Onex wird es dann richtig märchenhaft, mit verschlungenen Pfaden. Dort gelangt man auch zur Rhone, neben der man nun auf dem Sentier du Rhône in Richtung Stadt wandert. Neben dem Friedhof Saint-Georges, seit 1880 der grösste Friedhof von Genf, befindet sich ein kleiner Tierpark mit dem sympathischen Café de la Tour. Nach den letzten Treppen ist man plötzlich mittendrin im pulsierenden Genf, wo Cafés, Kultur und Geschichte locken.
    Ursprüngliche und kultivierte Natur Nr. 2246
    Dardagny, château — Satigny • GE

    Ursprüngliche und kultivierte Natur

    Das ländliche Genf überrascht mit seiner Vielfalt. Rebberge wechseln sich mit Feldern und schattigen Tälern ab, wie etwa auf der Wanderung von Dardagny nach Satigny. Diese beginnt gleich nach dem prächtigen Schloss – Sitz der Gemeindeverwaltung von Dardagny – mit einem Abschnitt auf Hartbelag durch den westlichsten der Genfer Weinberge. Unterwegs schweift der Blick über mit Rebstöcken bedeckte Hügel bis zum Salève und zur Jurakette. Nach einigen Schritten auf der Strasse Richtung Essertines führt auf Höhe der Bushaltestelle ein Pfad – Vorsicht: bei Nässe Rutschgefahr – in ein hübsches Tobel, gegraben vom Roulave. Der fröhlich plätschernde Bach schlängelt sich durch eine üppige Vegetation und mündet schliesslich in den Allondon. Dessen Tal ist eine Auenlandschaft von nationaler Bedeutung und ein Naturschutzgebiet. Weiter geht es dem bewaldeten Ufer des Allondon entlang, wo sich immer wieder schöne Plätzchen für eine Rast anbieten. Tafeln geben Auskunft über die lokale Tier- und Pflanzenwelt und darüber, wie man sie beobachten kann, ohne sie zu stören. Nächste Zwischenziele sind die – nur von aussen zu besichtigende – kleine, gegen 1300 erbaute Kapelle von Malval und das Naturzentrum mit interessanten Informationen zur Ökologie des Vallon de l’Allondon. Nach dem Passieren des kantonalen Campingplatzes windet sich der Weg durch das Waldgebiet der Grands Bois, mal am Ufer des Allondon, mal etwas darüber, bis zu Le Moulin Fabry. Ab hier prägen Felder die Landschaft, und auf einer asphaltierten Strasse wird Choully erreicht, ein Weiler über den malerischen Weinbergen von Satigny. Bald danach endet die Wanderung im Geschäftsviertel rund um den Bahnhof mit seinen modernen Gebäuden.
    Genferland Nr. 0650
    Lully • GE

    Genferland

    Das französisch‑genferische Flüsschen Aire hatte früher einen schlechten Ruf. In den 1930er‑Jah~ ren zwängte man es von Saint‑Julien‑en‑Gene~ vois bis zum Zusammenfluss mit der Arve in Genf in ein Betonkorsett, um die wiederkehrenden Überschwemmungen zu bekämpfen, welche die Landwirtschaftsebene des Tals jeweils in eine eklige Kloake verwandelten. Jetzt hat ein Pro~ gramm des Kantons Genf zur Renaturierung der Flüsse, in Zusammenarbeit mit der französischen Nachbarschaft, auch der Aire ihre Lebhaftigkeit zurückgegeben. Vom Dorf Lully in der Genfer Gemeinde Bernex führt eine Wanderung der Aire entlang nach Thairy in der hochsavoyischen Gemeinde Saint‑Julien; zurück in die Schweiz nach Soral, durch Laconnex und Sézenove bis zur Anhöhe von Benex und steil hinunter nach Lully. Wer noch mag, kann bis Lancy an den Pforten Genfs weiterwandern, der Aire entlang, die im aufkeimenden Frühling einige blumige Über~ raschungen bereithält. Diese markierte Wan~ derung ist für jede Jahreszeit geeignet und kann auf ihrem Schweizer Teil überall abgekürzt werden, da jedes Dorf mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist. So bietet sich Gelegen~ heit, eine äusserst vielfältige Naturlandschaft zu betrachten, und das vor den Toren einer Stadt, die im Autoverkehr erstickt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, fliesst die Aire frei. Jedes Dorf hat seinen eigenen Charme. Im Frühling verleiht die erwachende Natur mit ihrem Blütenreichtum diesem Spaziergang seinen besonderen Reiz.
    Kanton Genf Nr. 0269
    La Plaine — Stn. Russin • GE

    Kanton Genf

    Von Genf aus ist La Plaine schnell mit der S‑Bahn‑Linie Rhône Express Régional (RER) erreicht. Vom Bahnhof gehts zuerst fünf Minuten bergab, bevor Wanderer/innen nach einem kurzen Blick auf die Rhone den lange Anstieg durch die Weinberge von La Donzelle bis Dardagny in Angriff nehmen. Das typische Genfer Dorf durchquert die Route in Richtung Malval. Darauf folgt der Abstieg ins Tal des Flusses Allondon, dessen Brausen im dichten Wald schon von Weitem zu hören ist. Der enge, gewundene Pfad mündet in eine Wiese, auf der die unscheinbare reformierte Kapelle Malval aus dem 13. Jahrhundert und ein kleiner Friedhof stehen. Nach Besichtigung gehts weiter über den Grat zum geruhsamen Weiler Malval. Anschliessend überquert die Route die Allondon, und ermöglicht einen Blick auf den grossen Campingplatz Grands Bois, der ganzjährig von Stadtoriginalen bewohnt wird und im Sommer allseits sehr beliebt ist. Der Weg führt nun aus dem Wald, durch Weinberge und Getreidefelder über den Weiler Baillets zum malerischen Dorf Russin, das gegenüber von Dardagny auf der anderen Talseite liegt. Der Ort verfügt über einen unverbaubaren Blick auf die Bergketten, die die Stadt und den Kanton Genf umgeben. Danach folgt der Abstieg zum RER‑Bahnhof Russin, von dem aus die Bahn nach Genf zurückfährt. Wer das Wandervergnügen noch verlängern möchten, durchstreift die Teppes du Biolay unterhalb der Bahnstrecke, wo man sich mit Blick auf den Lac de Verbois und die Kehrichtverbrennungsanlage Cheneviers fast in der Provence fühlt.

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