Liestal — Augusta Raurica

Von Liestal nach Augusta Raurica

Präsentiert von Augusta Raurica

Sie starten in Liestal mit einer Führung durch die Ausstellung "Wildes Baselbiet. Tieren und Pflanzen auf der Spur" im Museum.BL bevor Sie Ihren Tag nach einer Wanderung nach Augusta Raurica mit einem Ausflug in die Römerzeit fortführen.

Zeitplan

Vormittag:

Sie starten in Liestal mit einer Führung durch die Ausstellung "Wildes Baselbiet. Tieren und Pflanzen auf der Spur" im Museum.BL und machen dort Bekanntschaft mit der Biodiversität der Region. Danach spazieren Sie der römischen Wasserleitung entlang und gelangen in ca. 2,5 Std. nach Augusta Raurica.

Mittagessen:

Mittagessen unterwegs oder im Amphitheater.

Nachmittag:

Nachmittagsprogramm in Augusta Raurica nach Wahl: Sei es einer der zahlreichen Workshops, eine spannende Führung oder ein selbstgespieltes Theaterstück inkl. Verkleidung – in Augusta Raurica erleben Sie mit Ihrer Klasse die Römerzeit authentisch.

Zu beachten

Tipp: Erkunden Sie die unterirdische Abwasserleitung und/oder besuchen Sie das eindrückliche Brunnenhaus. Ergänzend zur Führung in Liestal könnten Sie sich in der Küche des Römerhauses Gedanken zum römischen Speisezettel machen. Auch unsere liebenswerten Tiere im Haustierpark freuen sich immer über einen Besuch.

Links

Website

Zu den Angeboten in Liestal: www.museum.bl.ch

Zu den Angeboten in Augusta Raurica: www.augusta-raurica.ch

Information

Wanderung Nr. ST-259

Präsentiert von Augusta Raurica

Augusta Raurica

Wanderroute

Liestal
0:00
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Weideliweg
0:24
0:24
Moosmatthof
0:56
0:32
Wölferhölzli
1:25
0:29
Augusta Raurica
1:44
0:19
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

Frühlingspfad am St. Alban-Teich in voller Blüte Nr. 2316
Münchenstein — Basel, Kunstmuseum • BS

Frühlingspfad am St. Alban-Teich in voller Blüte

Von Münchenstein geht es entlang des Birsufers los. Bald staut sich die Birs, da sie zur Gewinnung von Elektrizität und zur Speisung des St. Alban-Teichs genutzt wird. Wenn man dem «Dalbedyych» folgt – der Weg ist nicht als Wanderweg markiert –, gelangt man zwischen den Seelein des Parks im Grünen hindurch zum historischen Hofgut Brüglingerhof. Schon bald führt der Uferpfad in die Merian Gärten, wo einen die grösste historische Iris-Sammlung Europas empfängt. In allen Farben leuchten hier die Schwertlilien. Kurz darauf erreicht man den künstlichen Kanal erneut: Vor fast 900 Jahren angelegt, trieb er einst die Mühlen Basels an. Seine Wasserkraft speiste die Papierproduktion und machte die Stadt im 15. Jahrhundert zum Zentrum des frühen Buchdrucks und des Humanismus. Moosbewachsene Ufer-mauern und uralte Bäume säumen den Weg, der im Übrigen laufend naturnaher gestaltet wird. Nach dem Schwarzpark mit seinen Damhirschen erreicht man den historischen Stadtteil Basel St. Alban. Zwi-schen alten Sandsteinmauern verschwindet das Wasser im klappernden Mühlenrad. Hier lässt man die Wanderung am Rhein ausklingen und blickt auf eine abwechslungsreiche Stadtwanderung voller Farben, Düfte und Geschichte zurück.
Auf dem Uferweg zum Baselbieter Hardwald Nr. 2244
Kaiseraugst — Birsfelden, Hard • BL

Auf dem Uferweg zum Baselbieter Hardwald

Der Wald bietet Erholungsraum, spendet Schatten, reinigt die Luft und ist der Lebensraum vieler Arten. Diese Funktionen zu erfüllen, wird mit der zunehmenden Trockenheit und den steigenden Temperaturen immer schwieriger – der Wald ist gestresst. Auch der Hardwald zwischen Muttenz und Birsfelden leidet seit 2018 unter erheblichen Trockenschäden. Die grüne Insel – umringt von Industrie, Rhein und Autostrasse – ist das Ziel dieser stadtnahen Wanderung. Im Hardwald kann beobachtet werden, was unternommen wird, damit auch künftige Generationen den Wald geniessen können. Auf einer Versuchsfläche hat der Forstbetrieb sogenannte zukunftsfähige Baumarten gepflanzt. Anhand dieser Testpflanzung untersucht die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL während 30 bis 50 Jahren, wie die Bäume mit dem sich ändernden Klima zurechtkommen. Wer selbst begutachten möchte, wie die jungen Pflänzchen gedeihen, und den Waldbesuch mit einer Uferwanderung kombinieren will, macht sich in Kaiseraugst in Richtung Basel auf den Weg. Gleich zu Beginn, wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, ist das Gemäuer des Kastells Kaiseraugst mitten im Quartier zu bestaunen. Es zählt zu den wichtigsten heute noch sichtbaren Baudenkmälern der römischen Koloniestadt Augusta Raurica. Von der Schifflände Kaiseraugst führt der Uferweg auf einem schmalen, grünen Gürtel in Richtung Basel. Vorbei an Bootsstegen, blühenden Promenaden und via Wasserkraftwerk Augst entlang von Fischer- und Ferienhäuschen und durch bewaldete Abschnitte. Bei Schweizerhalle weicht die Natur den Kränen und Industriearealen, bis nach einem kurzen Abschnitt an der Hauptstrasse die Abzweigung in den Hardwald folgt, wo die Jungpflanzen langsam, aber stetig zu einer neuen Generation Wald heranwachsen.
Gut Kirschen essen im Schwarzbubenland Nr. 1862
Nuglar, Dorfplatz • BL

Gut Kirschen essen im Schwarzbubenland

Die Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon im solothurnischen Schwarzbubenland hat sich ihre einmalige Obstbaumlandschaft gleich auf die Fahne geschrieben. Nicht nur trägt das Ortswappen drei Kirschen, sondern kümmert sich auch die Gemeinde aktiv um den Erhalt ihrer ursprünglichen Kulturlandschaft. Mehrere Tausend Feldobstbäume – davon etwa die Hälfte Kirschbäume – prägen diesen klimatisch begünstigten Flecken nicht weit von Liestal. Die kurze Rundwanderung zu den beiden Siedlungen empfiehlt sich vor allem im April, wenn die Bäume während weniger Tage ihre üppige Blütenpracht tragen. Vom Dorfplatz im beschaulichen Nuglar geht es in Richtung Gempen leicht aufwärts zum Waldrand, vorbei an artenreichen Blumenwiesen und dem weissen Blütenmeer. Man folgt dem Waldrand, und es eröffnet sich schon bald der Blick auf St. Pantaleon. Beim Picknickplatz am Fusse des Schlimmbergs verlässt die Route den Wanderweg und biegt links in den Lochackerweg hinab nach St. Pantaleon. Ist man bei der Hauptstrasse angekommen, geht es auf der gegenüberliegenden Seite in den Kirchweg. Durch einen kurzen Waldabschnitt gelangt man hinunter in ein Tälchen, das die beiden Siedlungen trennt. Danach gilt es, ein paar wenige Höhenmeter am Rebenhang zu überwinden, um immer noch auf dem Kirchweg wieder zum Dorfkern in Nuglar zu gelangen. Hier geht es schliesslich ans Eingemachte. Damit ist nicht ein steiler Aufstieg gemeint, sondern die eingemachten Produkte von den Höfen: eingelegte Zwetschgen, Feigen und nicht zuletzt Chriesisaft. Das macht Lust darauf, wiederzukommen, wenn die Früchte reif sind. Ein zweiter kulinarischer Tipp ist die «Alte Brennerei». Hier gibt es keinen Kirsch, sondern Bier und Deftiges.
Anthroposophie und Arkadien Nr. 0704
Dornach — Arlesheim • BL

Anthroposophie und Arkadien

«Anthroposophie» wird meist im Zusammenhang mit Rudolf Steiner (1861–1925) genannt, obwohl der Begriff schon älter ist. Die Anthroposophie gilt als spirituelle Weltanschauung, die in vielen Lebensbereichen (Medizin, Landwirtschaft usw.) neue Impulse setzt – am besten bekannt sind wohl die Rudolf‑Steiner‑Schulen in der Pädagogik. Es gibt hier aber auch anthroposophische Architektur zu entdecken. Vom Bahnhof folgt man den Wegweisern Richtung «Goetheanum»*. Der riesige Sichtbetonbau ist sozusagen Vorbild für diese spezielle Architektur, die möglichst auf rechte Winkel verzichtet. So befinden sich rund um das Goetheanum herum weitere Bauten (z. B. Haus Duldeck*, Haus de Jaager*), die mit ihren abgeschrägten Dächern oder runden Kuppeln sofort auffallen. Rechts am Betongebäude vorbei, steigt der Weg durch den Wald hinauf zur Burgruine Dorneck*. Die mit Efeu behangenen Mauerreste haben etwas Märchenhaftes und leiten den zweiten Teil der Wanderung ein – ein eindrückliches Naturerlebnis. Am Restaurant Schlosshof vorbei wird die Ermitage* angesteuert, die mit einer Fläche von 40 Hektaren der grösste englische Landschaftsgarten der Schweiz ist. Anders als in den französischen Barockgärten, die nach streng geometrischen Formen angelegt waren, sollen englische Gärten die natürliche Landschaft widerspiegeln – man fühlt sich wie in Arkadien. Wasserfälle, Weiher, Felsen, Grotten und Höhlen – dies alles ist auch in der Ermitage zu sehen. Darüber ragt das Schloss Birseck* auf. Auf dem Weg nach Arlesheim sollte man den Dom* und die am Platz liegenden Domherrenhäuser* nicht verpassen, bevor im Dorfzentrum das Tram nach Basel wartet.

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Nordwestschweiz Schulreise mit Wanderung Sommer Zyklus 2 (Mittelstufe / 10 - 12 Jahre alt) Zyklus 3 (Oberstufe / 13 - 16 Jahre alt) für Familien tief

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